Sonntag, 14. Januar 2018



Diversitas Animae zeigt das Experiment, das Spiel mit Erwartungen, die noble Kunst des Um-und Neudenkens. Und das Neu-Machen, das sich aus der Vielstimmigkeit der Diskussionen und Praktiken in der Kunst ergeben kann.

Diese Reflexionen über Ausstellungsbetrieb und -diskurse präsentieren junge Künstlerinnen und Künstler - Studierende an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Die Städtische Galerie Donaueschingen wird zum Gestaltungsraum in dem  - schon durch die Nähe der Bibliothek - Literatur und visuelle Welten aufeinandertreffen. Der Kulminationspunkt eines Traumes der Menschheit: Die Welt im Kleinen zusammenzufassen und zu ordnen.



Städtische Galerie im Turm Donaueschingen
Klasse Bunk, ABK Stuttgart


DIVERSITAS ANIMAE
Einführung durch Sara Dahme, Kunstliebhaberin 

und Erik Pauly, Oberbürgermeister

Musikalische Umrahmung durch Friedrich Hensen

Zur Eröffnung am Sonntag, 25. Februar 2018, um 11.15 Uhr laden die Stadt Donaueschingen und die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Zur Vernissage fährt ein kostenloser Bus Stuttgart – Donaueschingen – Stuttgart. Verbindliche Anmeldungen bis Montag, 19. 02. 2018 unter klasse-bunk(at)gmx.de


Städtische Galerie im Turm Stadtbibliothek, Karlstraße 60, Donaueschingen
Ausstellungszeitraum:
25. Februar bis 28. April 2018


Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 14.00 bis 18.00 Uhr
Dienstag und Samstag 9.30 bis 13.00 Uhr


Diese Ausstellung wurde durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart gefördert.





Donnerstag, 16. November 2017

Absolventin Gala Adam in der Meisterschüler*Innen-Ausstellung in der Villa Merkel

AUSSTELLUNG: „GRÖKAZS“ – DIE MEISTERSCHÜLER/INNEN DES WEISSENHOF-PROGRAMMS PRÄSENTIEREN IHRE ARBEITEN

Villa Merkel, Galerien der Stadt Esslingen am Neckar, Pulverwiesen 25, 73726 Esslingen am Neckar

14.11.2017 - 26.11.2017 19:00

Vom 15. bis 26. November 2017 präsentieren die Meisterschülerinnen und Meisterschüler des Weißenhof-Programms der ABK Stuttgart (Jahrgang 2016/2017) ihre Arbeiten in der Villa Merkel in Esslingen.
Die Absolventinnen und Absolventen des Weißenhof-Programms, Gala Adam, Lilith Becker, Charlie Stein und Márton Dés, überschreiben die Präsentation ihrer jüngst entstandenen Arbeiten mit dem selbstgewählten Titel „GröKaZs“, der für die „größten Künstlerinnen und Künstler aller Zeiten“ steht. Das Akronym „GröKaZs“ soll dabei weniger das Selbstbewusstsein einer jungen Künstlergeneration unterstreichen, als vielmehr für eine ironische Überzeichnung einer Erzählung vom Größten und Besten aller Zeiten stehen. So zeigen die vier „größten Künstlerinnen und Künstler aller Zeiten“ in der Villa Merkel den Besucherinnen und Besuchern nichts weniger als die „größten Kunstwerke aller Zeiten“ und hinterfragen damit provokativ, inwieweit sich Vorstellungen und Hoffnungen dieser Art in den Kunst- und Kulturinstitutionen bereits etabliert haben.
Eröffnung: Dienstag, 14. November 2017, 19 Uhr
Grußworte: Andreas Baur, Leiter der Galerien der Stadt Esslingen/Villa Merkel, und Holger Bunk, Professor für Malerei und Vorsitzender des Programmausschusses an der ABK Stuttgart
Laufzeit: 15.11.–26.11.2017
Öffnungszeiten: Di 11–20 Uhr, Mi–So 11–18 Uhr
meisterschueler.abk-stuttgart.de

Absolvent Tobias Zaft in Hamburg und Landshut

"STADTWESEN"
 noch bis zum 18. November 2017 

Levantehaus / Mönckebergstr. 7 / 20095 Hamburg
Öffnungszeiten: Mo - Sa 10 - 20 Uhr
Großstadtmoloch Peking – eine Hassliebe im Dunstkreis von Einsamkeit, Leere, Faszination, Anziehungskraft, Enttäuschung, soziale Kälte, technologische Innovation, Wachstum, Mutation, Zerbrechlichkeit, Turbokapitalismus, Hybris, Gier, Größenwahn, Rätselhaftigkeit und Macht. All dies spiegelt die Einzelausstellung des Künstlers Tobias Zaft in Hamburg eindrucksvoll wider (...)

HIER den vollständigen Artikel aufstadtmagazin.com lesen
Nächste Ausstellung:

"DOMESTIC SPACE | CHRISTMAS EDITION"

 Eröffnung am 1. Dezember 2017 um 20 Uhr 

Neue Galerie Landshut im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel / Badstr. 4 / 84028 Landshut
Öffnungszeiten: 
Do - So 14 - 17 Uhr
Ausstellungsdauer: 2. - 17. Dezember 2017

Mittwoch, 15. November 2017

Absolventin Kristina Shishkova stellt in Vitry-sur-Seine aus

Exposition Novembre à Vitry, Prix de peinture de la Ville de Vitry-sur-Seine.
Le jury a sélectionné cette année 44 artistes et je suis ravie d’en faire partie.
Le vernissage et la remise des deux prix auront lieu le samedi 18 novembre à 18h.
L’exposition se tient du 19 novembre au 17 décembre 2017 à la Galerie municipale Jean-Collet (59, avenue Guy-Môquet, 94400 Vitry-sur-Seine).
Je serai présente également le dimanche 3 décembre à 16h pour la Rencontre avec les artistes.
Pour plus d’informations vous pouvez visiter le site de la galerie : http://galerie.vitry94.fr/expositions/details/fiche/novembre-a-vitry-2017-prix-de-peinture/

Au plaisir de partager ce moment avec vous.

Montag, 23. Oktober 2017

Friedrich Hensen kuratiert eine Präsentation in der TAUT residency



















TAUT|Residency No. 5 
mit Katharina Fast 
Sie ist Modedesignerin und wird 3 Tage im blauen Container arbeiten.
Am Freitag den 27. Oktober findet 19 Uhr die Vernissage und Presentation enstandener Arbeiten statt.
 
Hier mehr Informationen:
 
TAUT|Residency No. 5: Katharina Fast
Die Räumlichkeiten des Projektraums TAUT werden für drei Tage und zwei Nächte KünstlerInnen als Arbeits- und Aktionsraum zur Verfügung gestellt. Nach Ablauf des Kurzzeit-Stipendiums wird das vor Ort Produzierte im Rahmen einer Vernissage präsentiert. Der Aufenthalt gliedert sich in drei Teile: Die Ankunft mit Rundgang über das Gelände findet am ersten Tag statt. Teil zwei – die eigentliche Arbeitsphase – startet im Anschluss. Der dritte Tag steht für den Ausstellungsaufbau zur Verfügung. Insgesamt werden sechs Kurzzeit-Stipendien über einen Zeitraum von einem Jahr ab Dezember 2016 an verschiedene Künstler aus den Bereichen der bildenden Kunst, der Musik und Literatur vergeben. Die Reihe mündet in einer Gruppenausstellung aller entstandenen Arbeiten.
 
[EN] The project space TAUT of Kunstverein Wagenhalle is for three days and two nights a working and action space for an invited artist. After the expiry of the short-term scholarship the locally produced works of art will be presented at a vernissage. In total, six scholarships will be awarded to different artists from the fine arts, music and literature over a period of one year from December 2016. In the end, all works are shown in the context of an overall exhibition.
 
Fr. 27. Okt. 17
19.00 Uhr
Katharina Fast, born in Dortmund, lives and works in Stuttgart.
2013 – 2016 apprenticeship as a talor
2017 College of Art and Design Pforzheim
DREAMS COME TRUE – YES THEY DO.
The human soul – an undiscovered field – an untiring place where the mind and the body connect to eachother. It is a symbiosis of the unconscious and the conscious. A bond – an endless dance – the language we forgot to understand. In ‘DREAMS COME TRUE – YES THEY DO’ I give birth to my own imagination and materialize the things that can´t be said.
We cordially invite you!
Curated by Friedrich Hensen
Sponsored by the cultural office of the city of Stuttgart and the Kunstverein Wagenhalle e. V.
TAUT – Kunstverein Wagenhalle e.V.
Innerer Nordbahnhof 1
Stuttgart
Deutschland
 

Dienstag, 19. September 2017

Absolvent Tobias Zaft mit einem Beitrag in der Ausstellung Turmbau II in Rottweil

TurmBau II
Turm-Modelle in der zeitgenössischen Skulptur


Eröffnung: am 15. Oktober 2017 um 11 Uhr
Begrüßung: Ralf Broß, Oberbürgermeister
Grußwort: Matthäus Reiser, Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Rottweil
Einführung: Jürgen Knubben, Kurator der Ausstellung
Ausstellungsdauer: bis zum 18. Februar 2018

Ort: "kunst raum rottweil"
des Dominikanermuseums
Kriegsdamm 4, 78628 Rottweil
Öffnungszeiten: Di - So, 10 - 17 Uhr, Eintritt frei
www.dominikanermuseum.de
Zur Ausstellung:

Der Turm hat in der Architektur aller Zeiten eine bedeutende Rolle gespielt. Wehr- und Kirchtürme sind aus antiken und mittelalterlichen Stadtbildern kaum wegzudenken. Aber auch in der Gegenwart spiegeln Türme als Wolkenkratzer die Bedeutung moderner Städte wider.

ThyssenKrupp errichtet mit dem Testturm für Aufzüge in Rottweil ein architektonisches Gebäude, das viele Maßstäbe bricht und die Entwicklung der Urbanisation im Weltmaßstab markiert.

Das Motiv „Turm“ ist aber auch Thema der Bildhauerei und reflektiert Visionen, die über die architektonischen Anliegen hinausgehen und Bereiche berühren, die mit Macht und Wahn auf der einen Seite und mit Faszination und Fortschritt auf der anderen Seite zu beschreiben sind.

Die Kreissparkasse Rottweil zeigt in ihren großzügigen Räumen seit 1999 Ausstellungen zur Gegenwartskunst mit nationaler und internationaler Ausstrahlung. Zuletzt widmeten sich die Präsentationen den Themen „Buch“ und „Schiff“. Im Jahr 2017 ist der Titel der Jahresausstellung „TurmBau“ und der Kurator Jürgen Knubben hat mehr als 40 Turm-Modelle von national und international agierenden Künstlerinnen und Künstler zusammengetragen.

Da in der Kreissparkasse Rottweil eine mehrjährige Sanierung bestehender Gebäude und ein Neubau anstehen, werden die Exponate an zwei anderen Orten präsentiert: Ab 7. Oktober 2017 ist die Kreissparkasse Rottweil im ThyssenKrupp-Testturm zu Gast und ab 15. Oktober 2017 im „kunst raum rottweil“ des Dominikanermuseums.

Quelle: http://dominikanermuseum.de/ausstellungen

Montag, 11. September 2017

Absolvent Jost Münster stellt in Köln aus

jost münster
mirko mayer galerie
erftstrasse 29
50672 köln


september 16, 2017 - november 20, 2017

opening reception:

september 15, 2017
6 p.m. - 9 p.m.

open dinner from 8 p.m. / r.s.v.p.

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picture above:

Together for now, 2010, wood, glass, lashing strap, acrylic paint, 150 x 90 x 5cm  
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Jost Münster's oeuvre combines painting and sculpture, three-dimensional space and two-dimensional surface, appearance and reality. His works include formats as diverse as small, postcard-sized sketches, large canvases, fragile room dividers, and massive sculptures. But at the core Jost Münster's art is always about painting and the limits of painting. In other words: Münster always starts with painting and he always returns to it in the end.
 
His most recent works represent different states of modernity. They can be described as reliefs or collages, even when painting remains their essential visual means. But they gain a whole new quality exactly by how they differ from collages and from objects. At least from a distance the observer can hardly distinguish whether they are compositions of self-contained colored fields and color carriers, or paintings with one continuous surface.
 
Münster takes his motives almost exclusively from real-life environments. In a first step, he separates the motives from their context. Each isolated motif is rendered individually in small form and color sketches – now the form has found its way into painting. In a second step the artist puts this vocabulary of forms into a new context with very different terms of reference. How does the form stand up to being painted? How does it relate to other forms in various formats? And what happens when suddenly a room opens up behind the two-dimensional forms?
 
Through this process Jost Münster adds and subtracts painterly and artistic  elements, some of which heighten each other's potential. Painted surfaces crash against or slide over each other. What emerges is a material and at the same time visual depth reminiscent of the motifs' origins: facades, windows, gates, piles of pallets and deserted industrial landscapes. But Jost Münster does not intend to recreate the obvious by other means. Instead he uses the supposed significance of what can be seen as a kind of relay between the real, the material and the painted space, between the individual elements and their composition, and last but not least between the painting and its object.
 
Jost Münster's position is thus quite singular within painting; it becomes a visual and even haptic experience.

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In Jost Münsters Werk verbinden sich Malerei und Skulptur, Raum und Fläche, Schein und Sein. Seine Arbeiten reichen von kleinen Skizzen im Postkartenformat über großformatige Leinwände bis hin zu fragilen Raumteilern und massiven Skulpturen. Im Kern aber geht es Jost Münster immer um die Malerei und deren Grenzen. Oder anders gesagt: Er geht stets von der Malerei aus und findet immer wieder zu ihr zurück.

In seinen jüngsten Arbeiten dekliniert er verschiedene Zustände der Malerei durch. Seine Bilder könnte man ebenso gut als Reliefs oder Collagen beschreiben. Die Malerei ist darin ein wesentliches bildnerisches Mittel, das jedoch aus der Differenz zur Collage, zum Objekt eine ganz neue Qualität gewinnt. Zumindest aus der Distanz kann sich das Auge nur schwer entscheiden, ob es sich um eine Komposition aus in sich abgeschlossenen Farbfeldern und -trägern handelt oder um ein gemaltes Bild mit durchgehender Oberfläche.

Seine Motive bezieht Münster fast ausschließlich aus der realen Umgebung. In einem ersten Schritt löst er diese Motive aus dem Kontext heraus. Das jeweilige Motiv wird in kleinen Form- und Farbskizzen isoliert – dann ist die Form in seiner Malerei angekommen. Im zweiten Schritt vertraut der Künstler dieses Formenvokabular einem neuen Kontext an, der ganz andere Bezugsgrößen kennt. Wie etwa behauptet sich die Form in der Malerei? Wie verhält sie sich zu anderen Formen in unterschiedlichen Formaten? Und was geschieht, wenn sich hinter den flächigen Formen plötzlich ein Raum aufmacht?

In diesem Prozess addiert und subtrahiert Jost Münster malerische oder bildnerische Elemente, teilweise potenzieren sie sich gegenseitig. Malerische Flächen stoßen hart aufeinander oder überlagern sich. Dadurch entsteht eine materiale und zugleich visuelle Tiefe, die an die Herkunft der Motive erinnert: an Fassaden, Fenster, Tore, aufgetürmte Paletten oder verlassene Industriebrachen. Dabei geht es Jost Münster nicht etwa darum, das Offensichtliche mit anderen Mitteln wiederherzustellen. Stattdessen verwendet er die vermeintliche Signifikanz des Sichtbaren wie eine Art Relais, das zwischen dem realen, dem materialen und dem gemalten Raum wirksam wird, zwischen den einzelnen Elementen und deren Komposition, nicht zuletzt zwischen dem Bildgegenstand und dem Bild.

Damit besetzt Jost Münster eine ganz eigenständige Position in der Malerei. Sie wird zum visuellen und sogar haptischen Ereignis.