„der älteste Baum Europas"

Neu in den Klassenbesprechungen im Wintersemester 2016/17: Übungen zu Themenrecherche – Die Klasse Bunk bespricht neben den Arbeiten, die in den Ateliers entstehen Themen, die uns „zufallen". Per Los werden vorgeschlagene Themen ausgewählt, zu denen für die jeweils kommende Woche gründlich recherchiert werden und Material mitgebracht werden soll –  Bücher, Texte, Skizzen, Bilder. Ziel ist die Einübung des schnellen Produzierens zu vorgegebenen Themen. Die erste  Besprechung am 1.11. ging über „den ältesten Baum Europas". Google Recherchen ergaben völlig unterschiedliche Ergebnisse, Google Korea zeigt völlig andere Resultate als Google Deutschland. Wir vermuten, dass die Internetsuche zu jedem Thema ein unergiebiges Wirrwarr von Informationen liefert. wir wollen aber nicht bei jedem Thema diskutieren, was Google mit uns anstellt.  – Es gibt Bücher über alte Bäume, die besser recherchiert sind. Es wurden Sorten und Formen von Bäumen besprochen. Die Wissenschaftlichkeit ist nicht bei alle Publikationen gewährleistet. Die „Alten Bäume" sind Marketing-Themen im lokalen Tourismus, ihre Vermarktung also interessengesteuert. Interessant ist, dass einige Bäume mit mythischen Namen belegt und damit „personalisiert" werden.

Ein Seitenstrang der Diskussion: die Faszination durch Lebewesen und Dinge, die den Menschen überdauern (Film:El Olivio).  Hier ergibt sich eine parallele zum kulturellen Erbgut aber auch zum künstlerischen Objekt. „Noch zeitgemäss?"

Hier schematische Skizzen, die das Altern schon hohler Bäume darstellt, die auseinander brechen und dann trotzdem weiter wachsen (manchmal schlagen Äste Wurzeln, die dabei auf den Boden reichen).











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